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18.07.2014 / Ausland / Seite 7

Hoffen und Skepsis

Malis Regierung trifft Rebellen zu Friedensverhandlungen. Frankreich plant trotz Protesten gegen Truppenpräsenz Militärhilfen

Jörg Tiedjen
Es ist ein Lichtblick, den die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus Algier vermeldete: In der algerischen Hauptstadt haben unter Vermittlung der dortigen Regierung Friedensgespräche zwischen der Staatsführung des südlichen Nachbarn Mali und einer Allianz von Rebellengruppen begonnen. »Wir haben die Integrität Malis akzeptiert. Wir wollen auch einen sicheren Staat, wir müssen ein neues Mali bauen«, ließ Mahamadou Dscheri Maiga Hoffnung auf eine Einigung aufkommen. Maiga ist Mitglied der Delegation, die in Algier die sechs Rebellengruppen vertritt, darunter die drei wichtigsten: Die »Nationalbewegung zur Befreiung von Azawad« (MNLA) der Tuareg, den »Hohen Rat für die Einheit von Azawad« (HCUA) und die »Arabische Bewegung von Azawad« (MAA). Als erstes Zeichen der Versöhnung tauschten beide Seiten Gefangene aus, die Regierung entließ 41 Kämpfer der Rebellen, die ihrerseits 45 Polizisten und Regierungssoldaten übergaben.

Vertreter Frankreichs saßen in A...

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