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15.07.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Grüße an Washington

Neues Selbstbewußtsein, eigene Entwicklungsbank und Solidarität mit Argentinien: BRICS-Gipfel will Impulse für eine Welt jenseits der US-Dominanz setzen

Dieter Schubert
Fußball war gestern. Heute und morgen treffen sich in Fortaleza die Staats- und Regierungschefs Brasiliens, Indiens, Rußlands, Chinas und Südafrikas (BRICS) zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen. Zu erwarten ist keine Routineveranstaltung, sondern womöglich das Ereignis des Jahres. Die Konferenz in der brasilianischen Küstenstadt wird ein starkes Signal an die Staaten der Welt senden, daß die Welt nicht von Washington aus regiert wird. Sowohl die US-Regierung als auch die ebenfalls in der US-Hauptstadt angesiedelten Schwestereinrichtungen Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) müssen sich auf stärkere Konkurrenz einstellen.

Auf der Agenda ganz oben steht die Gründung einer eigenen Entwicklungsbank. Hierzu soll (endlich) ein Rahmenvertrag unterzeichnet werden, so daß die Institution ab 2016 ihre Arbeit aufnehmen kann. Diese soll in ihrer Arbeit ein Gegengewicht zu den als Spezialorganisationen der UN getarnten, aber praktisch unter US-Hegemonie steh...

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