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15.07.2014 / Inland / Seite 4

Radikaler Mittelstand

Die Alternative für Deutschland ist in Strasbourg angekommen. Doch das »Europaparlament« hat nichts zu sagen

Sebastian Carlens
Ein wenig fremdeln die Abgeordneten der Alternative für Deutschland (AfD) noch mit dem Gremium, in das sie unlängst gewählt wurden: Parteisprecher Bernd Lucke und sechs weitere AfD-Mitglieder wurden im Mai nach Strasbourg, dem Sitz des »Europaparlamentes«, entsandt. 2017 will Lucke allerdings für den Bundestag kandidieren – es ist also eine Mandatierung auf Zeit für den Wirtschaftsprofessor, falls er gewählt werden sollte, bestätigte Lucke am Montag in Berlin. Gemeinsam mit Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty, ebenfalls AfD-Abgeordnete in Strasbourg, hat sich der Parteisprecher in der Bundespressekonferenz eingefunden, um die Ablehnung des designierten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker durch seine Partei kundzutun.

Daß Lucke den Bundestag wichtiger nimmt als die EU verwundert nicht. Die AfD, als »Partei des gesunden Menschenverstandes« gegen die »Eurokratie« angetreten, sitzt nun ausgerechnet – und bislang ausschließlich in dem...

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