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12.07.2014 / Inland / Seite 5

Kiez statt Profit

Berlin: Stadtpolitische Initiativen fordern weiter »Spreeufer für alle!«. Trotz erfolgreichem Bürgerentscheid nach wie vor 20 Immobilienprojekte vorgesehen. Demo am Sonntag

Ben Mendelson
Der Protest gegen das Investorenprojekt Mediaspree schlägt weiter Wellen in der Bundeshauptstadt. Sechs Jahre nach einem Bürgerentscheid gegen die Bebauung des Berliner Spreeufers wurde nur ein Bruchteil von dessen Forderungen in die Planungen eingearbeitet. Noch immer sind rund 20 Projekte vorgesehen oder im Bau. Der Initiativkreis »Mediaspree versenken!« demonstriert an diesem Sonntag entlang des Spreeufers und zeigt Bund, Senat und Bezirk die »rote Karte für Stadtentwicklung«.

Die Planungen am Mediaspree-Projekt gehen zurück auf die 1990er Jahre, als einige Prognosen von einem explosionsartigen Bevölkerungsanstieg ausgingen: Berlins Einwohnerzahl sollte auf fünf Millionen steigen – und damit auch der Büroflächenbedarf weiter wachsen. Daraus wurde bekanntermaßen nichts. Dennoch versuchte der Senat, im Rahmen der Mediaspree-Pläne »exklusive Industriezweige anzulocken und landeseigene Grundstücke zu Geld zu machen«, beschreibt der Initiativkreis on...

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