03.07.2014 / Inland / Seite 5

Von Staats wegen gedeckt

Kriminelle Netzwerke erfolgreich? »Sachsensumpf« dürfte unaufgeklärt bleiben. Opposition ­erläutert Minderheitsvotum

Markus Bernhardt
Die unter der Bezeichnung »Sachsensumpf« bekanntgewordene Affäre wird wohl weiter unaufgeklärt bleiben. Zu diesem Schluß kamen am Mittwoch die drei Landtagsabgeordneten Klaus Bartl (Die Linke), Karl Nolle (SPD) und Johannes Lichdi (Bündnis 90/Die Grünen) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Dresden. Die Vertreter der drei Oppositionsparteien erläuterten ihr gemeinsames Minderheitsvotum zum Ende des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der Licht ins Dunkel krimineller und korrupter Netzwerke in Sachsen bringen sollte.

Schon 2007 waren erste Vorwürfe und Enthüllungen über das Treiben krimineller Netzwerke in Sachsen an die Öffentlichkeit geraten. So wurden Vorwürfe laut, denen zufolge Politiker und Bedienstete von Polizei und Justiz in den 1990er Jahren Teil eines kriminellen Netzwerkes in Sachsen gewesen sein sollen, dem unter anderem Verrat von Dienstgeheimnissen, Korruption, Verstrickung in Kinderprostitution, dubiose Mordanschläge – bz...

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