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27.06.2014 / Feuilleton / Seite 12

Avantgarde oder Avantgarde?

Oskar Schlemmers »Triadisches Ballett« in der Akademie der Künste und Boris Charmatz’ »20 Dancers« am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin

Gisela Sonnenburg
Drinnen oder draußen? Altneu oder neu? Kammerspiel oder Spektakel? In Berlin gibt es jetzt zweimal Avantgarde. Die eine ist brandneu und experimentell; die andere längst Geschichte: Die Rekonstruktion einer Rekonstruktion stammt von 1922. Damals übten Künstler erstmals das Cross­over verschiedener Kulturgenres, man wollte Malerei ins Theater und Auftritte ins Museum bringen. So entstand »Das Triadische Ballett«, ein »Dreiklang-Ballett«: vom Maler und Bildhauer Oskar Schlemmer, ersonnen in der Blütezeit der Bauhaus-Ästhetik. Eckigkeit ist darin Trumpf. Das Bayerische Staatsballett II aus München, die Junior Company, zeigt jetzt eine Version von Schlemmers Werk – in der schon 1977 erstellten Berliner Rekonstruktion von Gerhard Bohner in der Akademie der Künste.

Ihre Bühne wird zum Dunkelfeld. Kunterbunte zylindrische Körper kreiseln, hüpfen, wanken. Der Mensch als Spielzeug, als Maschine gar – eine Verführung wird versucht, umsonst. Früh hat Sc...

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