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26.06.2014 / Ansichten / Seite 8

Jammern hilft

Extrawurst für Verlage bei Mindestlohn

Daniel Behruzi
Das andauernde Gejammer der Zeitungsverleger über die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zahlt sich offenbar aus. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) – die branchenbezogene Sonderregelungen bis vor kurzem noch kategorisch ausschloß – hat den Verlagskonzernen laut Medienberichten angeboten, deren Sozialversicherungsbeiträge für Minijobber in der Zeitungszustellung zu reduzieren. Die 225 Millionen Euro, die sich die Zustellung nach Unternehmerangaben durch einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde verteuern würde, sollen so zu 60 Prozent kompensiert werden.

Angeblich sind für keine weiteren Branchen Extrawürste beabsichtigt. In etlichen Bereichen ist allerdings ein Unterlaufen der Lohnuntergrenze per Tarifvertrag geplant, was bis 2017 möglich ist. Die Gewerkschaften IG BAU, ver.di und NGG sind offensichtlich bereit, dieses Spiel nicht nur für Friseure, Fleischer und Bäcker, sondern auch für Taxifahrer, Hotelangestellte und Sais...

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