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12.06.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kampf gegen Niedrigsteuern

EU-Kommission prüft Abgaben multinationaler Konzerne. Verdacht auf unerlaubte Staatshilfe

Die EU-Kommission geht dem Verdacht nach, multinationale Konzerne profitierten in einzelnen Ländern Europas von illegalen Steuervorteilen. Sie leitete wegen der Besteuerung des Computerherstellers Apple in Irland und der Kaffeehauskette Starbucks in den Niederlanden förmliche Wettbewerbsverfahren gegen diese Länder ein, wie die Behörde am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Ein dritter ähnlicher Fall betrifft Fiat Finance and Trading in Luxemburg. Irland und die Niederlande wiesen die Vorwürfe umgehend zurück.

Es sei allseits bekannt, daß manche multinationale Konzerne Steuerregeln ausnutzten, sagte Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. Im Visier hat er die Geldströme zwischen verschiedenen Tochterfirmen jener Unternehmen. Der Verdacht lautet: In verschiedenen EU-Ländern ansässige Tochterfirmen stellen sich gegenseitig Rechnungen aus. Dies wird so gehandhabt, daß st...

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