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10.06.2014 / Ausland / Seite 2

»Flüchtlinge berichten von Mißhandlungen«

In Ungarn landen 40 Prozent aller Asylsuchenden im Gefängnis. Obdachlose werden diskriminiert. Gespräch mit Marc Speer

Gitta Düperthal
Marc Speer lebt in Budapest. Er ist Experte für Asylbedingungen in Ungarn und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins bordermonitoring.eu

Sie leben in Ungarn, wo die rechte Regierungspartei Fidesz eine problematische Asylgesetzgebung verabschiedet hat. Die noch rechtere Jobbik macht auf der Straße Stimmung gegen Asylsuchende. Bei den Europawahlen haben beide ihren Stimmanteil noch vergrößern können. Welche Folgen hat das für Flüchtlinge?

2010, gleich nach dem Wahlsieg der Fidesz, wurde die »grundsätzliche Inhaftierung« von Asylsuchenden eingeführt: Damals wurden alle ausnahmslos in Gefängnisse gesteckt. Mittlerweile hat sich das geändert; es werden noch bis zu 40 Prozent eingesperrt.

Zur Geschichte der rechtsextremen Jobbik: Sie agitiert seit langem gegen Roma, ähnlich wie nun gegen Asylsuchende. Sie hat im vergangenen Jahr zwei Fackelmärsche vor dem Flüchtlingslager in Debrecen veranstaltet. Vor zwei Wochen hat Jobbik gegen eine Kundgebung der unga...


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