07.06.2014 / Titel / Seite 1

Panzerkrieg am D-Day

70. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie: Putin spricht mit Merkel, Obama und Poroschenko. Kiew verstärkt Truppen und Belagerung von Städten in Ostukraine

Rüdiger Göbel
Wer hat wem die Hand geschüttelt, wer mit wem wie lange gesprochen? Während die Kameras der Weltmedien auf US-Präsident Barack Obama, Kanzlerin Angela Merkel, Rußlands Staatschef Wladimir Putin und dessen designierten ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko bei der D-Day-Gedenkfeier in der Normandie gerichtet waren, hat die ukrainische Armee auf die Stadt Slowjansk eine Panzerattacke gestartet. Größere mediale Aufmerksamkeit hat der Vorstoß am Freitag nicht erregt, doch das liegt im Trend der Nichtberichterstattung hierzulande über den Krieg im Osten der Ukraine.

Erstmals seit der zwei Monate andauernden Konfrontation im Donbass zwischen der ukrainischen Armee und den Gegnern der Kiewer würden Panzer eingesetzt, meldete die russische Agentur RIA Nowosti unter Verweis auf die »Volksmilizen«. Um Slowjansk seien bis zu 80 Panzer positioniert worden. Die ukrainische Armee habe sowohl Kontrollposten der Kiew-Gegner als auch Wohnviertel und das Stadtzentru...

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