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06.06.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

»Verzweifelter Versuch«

Vertreter der deutschen Wirtschaft und Politik kritisieren Beschlüsse der Europäischen Zentralbank

Die Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen einen angeblich drohenden ruinösen Preisverfall in der Euro-Zone stößt bei Ökonomen, Wirtschaftsverbänden und in der Politik überwiegend auf Skepsis. »Das ist der verzweifelte Versuch, mit noch billigerem Geld und Strafzinsen auf Einlagen die Kapitalströme nach Südeuropa umzuleiten und dort die Wirtschaft anzukurbeln«, sagte Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner ifo-Instituts am Donnerstag. Der Präsident des Sparkassenverbandes, Georg Fahrenschon, warnte, die Minizinsen verunsicherten die Sparer und zerstörten Vermögen. Allerdings behaupteten einige Experten auch, eine Deflation hätte weitaus verheerendere Folgen.

Angeblich will die EZB japanische Verhältnisse, also Deflation, weniger Konsum und geringe Investitionen, vermeiden. Dafür kappte sie am Donnerstag den Leitzins von 0,25 nochmals auf rekordniedrige 0,15 Prozent. Das billige Geld soll die Konjunktur anschieben. Um die Kreditklemme im Süde...

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