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31.05.2014 / Inland / Seite 4

Netzwerke bleiben

Neue Studie: Die Europastrategien der Alfred Toepfer Stiftung und ihre braunen Wurzeln

Peer Heinelt
Die in Hamburg beheimatete Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. vergibt zur Zeit einmal mehr Stipendien für ihr »Kolleg Europa«. Ziel sei es, ein »Netzwerk ausgezeichnet informierter, engagierter und mit den Besonderheiten der europäischen Kultur (en) vertrauter Bürgerinnen und Bürger« zu schaffen, erklärt die finanzkräftige Einrichtung, die sich mit dem Kürzel des als »Reformer« geltenden preußischen Freiherrn vom Stein (F.V.S.) schmückt. Schon der Hamburger Agrarhandelsunternehmer Alfred C. Toepfer, der die Stiftung 1931 aus der Taufe hob, verstand etwas von Netzwerkbildung. Zwischen 1933 und 1945 unterhielt der fanatische Nationalist und »Volkstumskämpfer« beste Beziehungen zur politischen Elite des »Dritten Reichs«, insbesondere zu Heinrich Himmler und seiner SS. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs scharte er hochrangige NS-Kriegsverbrecher um sich.

Wie die zuletzt genannte Netzwerkbildung vor sich ging, beschreibt der Karlsruher Historiker Wigbert Benz i...

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