31.05.2014 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

»Wir denken an euch«

Berliner Schüler antworten auf den Hilferuf von Kindern im ukrainischen Slowjansk

Rüdiger Göbel
Im Osten der Ukraine sitzen die Menschen in ihren Kellern. Kinder, Frauen, Männer weinen, bangen und zittern, während es draußen donnert und bebt. Seit am 25. Mai mit Petro Poroschenko ein neuer Präsident gewählt wurde, stehen Slowjansk und andere Städte der Gebiete Donezk und Lugansk unter verstärktem Artilleriebeschuß. Kiews Truppen führen eine »Antiterroroperation« durch, heißt es. Ohne Rücksicht werden Wohnviertel bombardiert. Als auf dem Maidan in Kiew Dutzende Demonstranten erschossen wurden, war das Entsetzen – zu recht – groß. Doch wo bleibt der Aufschrei angesichts der Bilder und Berichte aus Slowjansk?

Der Krieg wird mit Rückendeckung aus Berlin, Brüssel und Washington geführt, verteidigt in den großen Medien. Die Opfer haben kein Gesicht, keine Namen. Ihre Hilferufe bleiben weitestgehend ungehört.

»Wir sind keine Terroristen«, »Soldat, schieß nicht!«, «Nehmt die Raketenwerfer weg«, »Tötet uns nicht« haben Kinder und ihre Eltern am...



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