20.05.2014 / Ausland / Seite 7

Keine Einigung in Kiew

Ukraine: Anschlag auf KPU-Generalsekretär Simonenko. Krimtataren-Emir droht Rußland mit Dschihad

Reinhard Lauterbach
Bei der zweiten Runde des »Nationalen Dialogs« in der Ukraine hat Übergangsministerpräsident Arseni Jazenjuk der Bevölkerung des Donbass mehr Rechte für die Regionen und einen Sonderstatus für die russische Sprache versprochen. Bedingung sei aber, daß die Einheit der Ukraine erhalten bleibe, sagte Jazenjuk bei dem Treffen, das am Samstag in Charkiw veranstaltet wurde. Der Einladung des in Donezk als Gouverneur amtierenden Oligarchen Sergej Taruta, das Treffen in seiner Stadt abzuhalten, war die Kiewer Regierung aus Sicherheitsgründen nicht gefolgt.

In den Kernfragen gab es aber weiterhin keine Einigung. Als eine Parlamentarierin aus dem Lager der Machthaber die ostukrainischen Politiker aufforderte offenzulegen, wer den Aufstand im Donbass finanziere, konterten die mit der Forderung, auch die Finanziers des Machtwechsels der Öffentlichkeit bekanntzugeben. Die in Charkiw anwesenden offiziellen Vertreter der regionalen Führungsschichten im Donbass verlangt...

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