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15.05.2014 / Ausland / Seite 7

Graue Eminenz

J.J. Rendón war der Präsidentenmacher der lateinamerikanischen Rechten. Nun ist er in Schwierigkeiten

André Scheer
Der 1964 in Caracas geborene Juan José Rendón Delgado gilt als die »graue Eminenz« der lateinamerikanischen Politik. »JJ«, wie er von Freund und Feind nur genannt wird, stellt sich auf der Homepage seines in Miami beheimateten Unternehmens »JJ Rendón & Asociados« ganz harmlos als »Psychologe, Kommunikationsspezialist und Publizist« vor. Bekannt ist er jedoch vor allem als Kampagnenberater für lateinamerikanische Spitzenpolitiker. So organisierte er von seinem nordamerikanischen Domizil aus Wahlkämpfe für den heutigen mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto oder den venezolanischen Oppositionkandidaten Henrique Capriles Radonski. Zuletzt war er für Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos tätig. Doch wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl am 25. Mai in dem südamerikanischen Land ist Rendón zu einer schweren Belastung für Santos geworden. Im Raum stehen Schmiergelder der kolumbianischen Drogenmafia und ein internationaler Haftbefehl wegen Vergewaltigu...

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