10.05.2014 / Inland / Seite 4

Und ewig zahlt der Bürger

Neue Studie zu Folgekosten des Braunkohletagebaus. Greenpeace erinnert Linke zu deren Parteitag an ihr Programm. Genossen in Brandenburg wollen neue Vattenfall-Gruben

Jana Frielinghaus
Pünktlich zum Linke-Bundesparteitag hat die Umweltorganisation Greenpeace am Freitag ein neues Gutachten vorgelegt. Es weist auf die enormen ökologischen, sozialen und ökonomischen Langzeitfolgen des Braunkohletagebaus hin. Zum Auftakt der Delegiertenkonferenz in Berlin erinnerten Greenpeace-Aktivisten die Linkspartei an ihrem Tagungsort an ihr eigenes Programm. »Die Linke: 100 Prozent unglaubwürdig – Raus aus der Braunkohle«, forderten die Umweltschützer auf einem Banner. In Anspielung auf den Linke-Slogan »100 Prozent sozial« wiesen sie darauf hin, daß im Bundesprogramm ein schneller Ausstieg aus Kohleabbau und -verstromung gefordert wird, während die Partei in Brandenburg als Koalitionspartner der SPD weitere Tagebaue genehmigen will.

Vergangene Woche wurden in Cottbus die Weichen für die Genehmigung der neuen Grube Welzow-Süd II gestellt (siehe jW vom 29.4.). Der schwedische Staatskonzern Vattenfall will dort 200 Millionen Tonnen Braunkohle zus...

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