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08.05.2014 / Inland / Seite 4

Vorsprung bleibt

Baden-Württembergs Unikliniken müssen weiter höhere Gehälter zahlen als andere Krankenhäuser. Verbesserungen für Physio- und Psychotherapeuten in Ausbildung erreicht

Daniel Behruzi
Die Manager der baden-württembergischen Unikliniken haben es wieder nicht geschafft. Erneut sind sie mit dem Versuch gescheitert, die Löhne und Gehälter der rund 24000 nicht-ärztlichen Beschäftigten in Tübingen, Freiburg, Ulm und Heidelberg abzusenken. Seit einem erfolgreichen Arbeitskampf im Jahr 2006 liegen die Entgelte deutlich über denen des Flächentarifs für den öffentlichen Dienst. Mit einem am Dienstag abend von der ver.di-Tarifkommission einstimmig akzeptierten Verhandlungsergebnis ist es der Gewerkschaft gelungen, diesen Abstand beizubehalten. Zusätzlich hat sie erstmals Tarifregelungen für Psychotherapeuten und Physiotherapeuten in Ausbildung erreicht.

Wie im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) steigen die Einkommen an den Unikliniken im Südwesten in einem ersten Schritt um drei Prozent, mindestens aber um 90 Euro. Am 1. April 2015 gibt es weitere 2,4 Prozent. Ebenfalls analog zum Abschluß bei Bund und Kommunen erhalten alle Beschäf...

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