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24.04.2014 / Medien / Seite 15

Das »beste Handwerk«

Der verstorbene García Márquez verstand sich vor allem als Journalist

Volker Hermsdorf, Havanna
Die Nachrufe auf den am vergangenen Donnerstag im Alter von 87 Jahren in Mexiko-Stadt verstorbenen Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez füllen bereits nach wenigen Tagen Bände. Während in Europa vor allem seine literarischen Werke gewürdigt wurden, räumten die ungezählten Nachrufe in Lateinamerika auch seinem Wirken als eines der wichtigsten linken Intellektuellen, Antiimperialisten und engagierten politischen Journalisten den ihm gebührenden Raum ein.

García Márquez erste Erzählung, »La tercera resignación« wurde 1947 in der kolumbianischen Zeitung El Espectador veröffentlicht. Bei diesem Blatt begann auch seine journalistische Laufbahn. Mit seinen Artikeln, Essays und Kommentaren zu aktuellen Themen Lateinamerikas hatte er sich auf dem Kontinent bereits einen Namen gemacht, bevor er 1967 mit dem Roman »Hundert Jahre Einsamkeit« literarischem Weltruhm erlangte. Auch nachdem er 1982 mit dem Literaturnobelpreis geehrt worden war, bekannte sich...

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