23.04.2014 / Titel / Seite 1

Biden erzählt Geschichten

US-Vizepräsident sagt Kiew Finanz- und Militärhilfe zu und legt »Fotobeweise« für russische Einmischung vor. Aufständische im Donbass bauen Positionen aus

Reinhard Lauterbach
Der Vizepräsident der USA, Joe Biden, hat bei seinem Besuch in Kiew die territoriale Integrität der Ukraine beschworen. Das Land bleibe eines, von Lwiw bis Charkiw und vom Norden bis ans Schwarze Meer. Kein Land habe das Recht, das Territorium eines anderen »einfach so« zu besetzen, erklärte der Vertreter der Vereinigten Staaten, die nicht weniger als ihre Existenz der Besetzung fremden Territoriums verdanken. Biden forderte die ukrainischen Machthaber auf, das »Krebsgeschwür der Korruption« zu bekämpfen, und kündigte die Lieferung »nicht tödlicher« Militärgüter wie Funkgeräte und Fahrzeuge an die ukrainische Armee an.

Schon am Ostermontag hatte das US-Außenministerium Fotos veröffentlicht, die angeblich beweisen, daß Aufständische in der Ostukraine in Wahrheit russischen Spezialkräften angehörten und bereits 2008 in Georgien oder im März auf der Krim gekämpft hätten. Die meisten dieser Bilder zeigen aus unterschiedlichen Blickwinkeln fotografierte Männe...

Artikel-Länge: 3591 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe