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22.04.2014 / Ausland / Seite 7

Genehmer Sieger

Abdelaziz Bouteflika bleibt trotz Betrugsvorwürfen Präsident Algeriens – und »zuverlässiger Partner« des Westens

Sofian Philip Naceur
Algeriens Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika ist bei den Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Donnerstag nach offiziellen Zahlen mit 81,53 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Der Chef der regierenden Nationalen Heilsfront (FLN) tritt damit sein viertes Mandat im höchsten Staatsamt an. Bouteflika steht seit 1999 an der Spitze des erdöl- und erdgasreichen Landes und wurde im Wahlkampf heftig für seine Kandidatur angegriffen. Kritiker warfen dem gesundheitlich schwer angeschlagenen Präsidenten vor, er sei schlicht nicht in der Lage, das Amt auszuüben.

Bouteflikas schärfster Rivale, der ehemalige FLN-Generalsekretär und Expremierminister Ali Benflis, landete mit rund zwölf Prozent abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Die weiteren vier Kandidaten erreichten Werte zwischen 3,3 und 0,5 Prozent. Rund 23 Millionen Menschen waren wahlberechtigt, die Beteiligung sank im Vergleich zur Präsidentschaftswahl 2009 jedoch deutlich von 74 auf 51,7 Prozent. Und se...

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