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16.04.2014 / Ausland / Seite 2

»Sie hat keine meiner Fragen beantwortet«

Anhörung im Europaparlament: Eine ultrarechte Venezolanerin durfte reden und bekam Beifall. Gespräch mit Sabine Lösing

Gitta Düperthal
Sabine Lösing ist Abgeordnete der Linken im Europaparlament, deren friedens-und außenpolitische Sprecherin, Mitglied im Ausschuß für Auswärtige Angelegenheiten und im Unterausschuß für Sicherheit und Verteidigung

Die in Venezuela als »Sprachrohr des US-Imperialismus« bekannte Politikerin María Corina Machado hat am Montag bei einer Anhörung des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im Europa-Parlament geredet. Warum war die Hardlinerin, die den Rücktritt des linken Präsidenten Nicolás Maduro fordert, und der Anstiftung zum Bürgerkrieg vorgeworfen wird, überhaupt eingeladen – und wie hat sie sich geäußert?

Warum das Präsidium des Ausschusses sie eingeladen hat, ist mir nicht bekannt. Der Tagesordnung war einzig zu entnehmen: Sie und eine Journalistin aus Venezuela seien zur Aussprache über die Situation in ihrem Lande gebeten worden. Beide haben dann flammende Reden gehalten: Über die angeblich »grauenvolle, diktatorische und repressive Politik ...

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