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16.04.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Wahrung des Status quo

Bei den Präsidentschaftswahlen in Algerien wird der amtierende Staatschef Bouteflika wohl wieder das Rennen machen – allen Protesten zum Trotz

Sofian Philip Naceur
Algerien wählt am Donnerstag einen neuen Präsidenten – und es wird wohl der alte werden. Seit dem Amtsantritt von Abdelaziz Bouteflika, Vorsitzender der regierenden Nationalen Befreiungsfront (FLN) und Staatschef seit 1999, sind Abstimmungen in dem nordafrikanischen Land zur innenpolitischen Nebensache verkommen. Spannung im Wahlkampf oder gar Überraschungen bei der Verkündung der Ergebnisse? Fehlanzeige. Vielmehr war bereits im Vorfeld immer klar, wer das Rennen machen würde. Auch bei der Präsidentschaftswahl morgen wird nicht mit Unerwartetem gerechnet, der Sieg des 77jährigen Bouteflika ist abgemachte Sache. Und doch wird das Ergebnis mit einer gewissen Spannung erwartet, schließlich reißt die Kritik an der Kandidatur des erkrankten Staatschefs nicht ab. Der angestaute Frust über die fehlenden Perspektiven der Jugend beschert dem Land die heftigste Protestwelle seit Jahrzehnten.

Neben dem Amtsinhaber treten weitere fünf Kandidaten an. Ali Fawzi ...

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