15.04.2014 / Feuilleton / Seite 12

Das neue Sehen

Hugo Brehme war der wichtigste Dokumentarist der Mexikanischen Revolution: Eine Berliner Ausstellung

Katja Klüßendorf
Heute eröffnet in Berlin eine kleine Ausstellung mit großem Thema: Hugo Brehme und die Mexikanische Revolution. Das Ibero-Amerikanische Institut zeigt 76 großformatige digitale Abzüge von Originalen, größtenteils Glasplattennegative, des deutschen Fotografen mit mexikanischer Staatsbürgerschaft. Die Fotoausstellung wurde zuvor in vier mexikanischen Städten anläßlich des 200. Jubiläums der Unabhängigkeit und des 100. Jubiläums der Mexikanischen Revolution gezeigt. Nun kommt sie erstmals nach Deutschland, gut zwei Drittel der Bilder sind hier bisher noch nie zu sehen gewesen.

Ernst Hugo Brehme, 1882 als Sohn eines Schusters in Eisenach geboren, interessierte sich schon früh für Fotografie und begann 1898 eine Lehre als Fotograf in Erfurt. Brehme zog es in die Ferne, zunächst in die deutschen Kolonien nach Afrika, die er jedoch wegen einer schweren Malariaerkrankung nach zwei Jahren verlassen mußte. Von 1905 bis 1907 bereiste er dann Mexiko, ein Jahr später...

Artikel-Länge: 4070 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe