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10.04.2014 / Inland / Seite 5

Leerer Stuhl soll besetzt werden

Sinti und Roma sind im Kuratorium der Zwangsarbeiterstiftung nicht vertreten. Zentralrat fordert Gesetzesänderung

Roland Zschächner
Der Sitz für Sinti und Roma im Kuratorium der Zwangsarbeiterstiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (EVZ) ist seit 2000 verwaist. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, die Sinti-Allianz und die Internationale Romani-Union sollten sich auf einen Vertreter einigen – bisher ohne Erfolg. Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats, und der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgericht Ernst Gottfried Mahrenholz sprachen sich am Mittwoch in Berlin für eine Lösung des Problems aus. Sie fordern eine gesetzliche Neuregelung.

Die EVZ wurde am 6. August 2000 eingerichtet. Aufgabe war die Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeitern. Zehn Milliarden D-Mark stellten zur Hälfte die deutsche Wirtschaft und die Bundesregierung bereit. Kritiker bemängelten die schwierige Antragsformalien und die niedrigen Beträge, die ausgezahlt wurden. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma machte damals die Ansprüche von zirka 3000 Überlebenden geltend.

Im Jun...



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