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02.04.2014 / Inland / Seite 5

Opfer einer politischen Intrige?

Schlampige Polizeiermittlungen: Gutachten könnte Gießener Linken-Abgeordneten Dennis Stephan rehabilitieren

Gitta Düperthal
In dem seit vergangenen Oktober andauernden Strafprozeß gegen den Linke-Politiker im Gießener Kreistag, Dennis Stephan, kündigt sich eine Wendung an: Das Gutachten eines gerichtlich bestellten Sachverständigen, das am Donnerstag Thema des Verfahrens sein wird und junge Welt im Vorfeld zugespielt wurde, bestätigt, was ein politisch interessiertes Publikum im Gerichtssaal längst vermutet. Um eine von Stephan verübte mutmaßliche Brandstiftung geht es in dem Prozeß nicht – und ist es auch nie gegangen. Auch nicht, als der Linke-Politiker im vergangenen Jahr vier Monate lang in der psychiatrischen Vitos-Klinik weggeschlossen, zeitweise sogar mit generellem Kontaktverbot zur Außenwelt – inklusive Presse – belegt worden war. Seit Monaten nun schon fragen sich Prozeßbeobachter kopfschüttelnd, weshalb die Staatsanwaltschaft überhaupt diese vermeintlich von Stephan verübte schwere Brandstiftung, die er in seiner eigenen Wohnung begangen haben soll...

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