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02.04.2014 / Ausland / Seite 6

»Wir sind nicht erfreut«

Bisheriger Innenminister Manuel Valls neuer Premier in Frankreich. Grüne Minister treten zurück

Hansgeorg Hermann, Paris
Am Montag abend war es endlich soweit. Der Präsident sprach im Fernsehen zum Volk. François Hollande, nach den französischen Kommunalwahlen am Wochenende schwer angeschlagener Politiker der Sozialistischen Partei (PS), gab den Rücktritt seines Ministerpräsidenten Jean-Marc Ayrault bekannt und stellte auch gleich dessen Nachfolger vor: Manuel Valls, bisher Innenminister, Ordnungspolitiker aus Überzeugung, Kommunikator einer strengen Immigrationspolitik. Er ist das genaue Gegenteil des scheidenden Ayrault, den Hollande zu Beginn der Legislaturperiode als idealen Vermittler zwischen den Regierungsfraktionen ins Hôtel Matignon, gleichzeitig Amtssitz und Residenz des französischen Premiers, geschickt hatte.

Nach der für die Sozialisten vernichtenden Niederlage bei den Kommunalwahlen am 23. und 30. März, bei denen die Partei mehr als 150 Rathäuser in Gemeinden von mehr als 10000 Einwohnern an die rechtskonservative UMP (Union für eine Volksbewegung) und den ul...

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