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02.04.2014 / Ansichten / Seite 8

Krieg im Blick

NATO verschärft Konflikt mit Russland

Arnold Schölzel
Um das Verhältnis der NATO zu Osteuropa und Rußland hat ein offenes Tauziehen im Militärpakt eingesetzt. Die USA hätten sich »an die Spitze der Bewegung« gesetzt, zitiert Der Spiegel aus einem Brief des deutschen NATO-Botschafters. Mit »Bewegung« sind die Vasallenstaaten der Vereinigten Staaten auf dem alten Kontinent gemeint, das »neue Europa«. Eine Hauptfunktion ihrer Regierungen ist, die antirussischen Reflexe bei den Westeuropäern wachzuhalten, eine mögliche Kooperation mit Rußland zu stören oder zu torpedieren und in Konflikten Hysterie zu schüren. Das ist erneut der Fall: Warschau, Vilnius, Riga, Tallin und Bukarest tun seit Wochen so, als stehe die Existenz ihrer Länder auf dem Spiel. Der größte Teil der deutschen Medien und die deutschen Grünen beteiligen sich an dem Krawall und verlangen Sofortmaßnahmen gegen russische Aggressionen. Die Koalition tritt öffentlich vor allem für Abwiegeln und Auf-die-lange-Bank-Schieben ein.

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