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02.04.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

General Motors in Not

Neue Rückrufaktion nach Pannenserie erhöht Druck auf Konzernchefin vor Anhörung im US-Kongreß

Kurz vor ihrer ersten Kongreßanhörung wegen einer tödlichen Pannenserie bei General Motors (GM) gerät die neue Chefin des größten US-Autobauers immer stärker in Bedrängnis. Mary Barra entschuldigte sich für den Skandal und bat die Familien und Freunde der Todesopfer und Verletzten um Vergebung. Am Dienstag mußte sie sich den Fragen eines Parlamentsausschusses stellen. Dabei dürfte es auch darum gegangen sein, ob Barra als frühere Chefin der Produktentwicklung eine Mitverantwortung für die Pannenserie trägt. Die Opel-Mutter GM weitete ihre Rückrufaktion derweil aus und beorderte mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten – dieses Mal wegen Problemen mit der Servolenkung. Seit Jahresbeginn holte der Konzern damit insgesamt mehr als sechs Millionen Fahrzeuge zurück. Vor allem bereiteten defekte Zündschlösser Schwierigkeiten. Bei dadurch verursachten Unfällen sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen.

Opel ist nach Angaben e...

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