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31.03.2014 / Ausland / Seite 7

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Einheitsfront mit Schönheitsfehlern. Bewerberfeld für ukrainische Präsidentschaftswahl hat sich formiert. Deutscher Boulevard muß auf Lieblingskandidaten verzichten

Reinhard Lauterbach
Acht Wochen vor der vorgezogenen Präsidentschaftswahl in der Ukraine hat sich das Kandidatenfeld im wesentlichen formiert. Wenige Stunden vor dem offiziellen Ende der Bewerbungsfrist in der Nacht zum Montag haben sich acht Kandidaten registrieren lassen. Sie gliedern sich grob in drei Gruppen: die, der Maidan-Kräfte, die des alten Regimes, und als Zählkandidat tritt der Chef der ukrainischen Kommunisten, Petro Symonenko, an.

In den Umfragen vorn liegt mit 20 bis 25 Prozent seit Wochen der Oligarch Petro Poroschenko. Durch seine Süßwarenfabriken zu Geld gekommen, hat er sich beizeiten den beliebten Fernsehsender »Kanal 5« als publizistischen Rückhalt gekauft. Er hat seit der »Orangen Revolution« sogenannte Reformkräfte finanziert, so auch zuletzt den Euro-Maidan. Zwischendurch war er allerdings auch Minister in den Regierungen von Wiktor Janukowitsch und Julia Timoschenko, so daß es schwerfällt, ihm ein klares politisches Profil zuzuschreiben. Man kann ih...

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