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20.03.2014 / Thema / Seite 10

Die Staatspleite inszenieren

Sieben Jahre nach Beginn der Krise ist die Dominanz des Finanzsektors in der Weltwirtschaft ungebrochen. Er muß reduziert werden. Plädoyer für einen Schuldenschnitt

Lucas Zeise
Die Krise zieht sich hin. Wir befinden uns schon im siebten Jahr dieser großen, weltweit wirksamen Finanz- und Wirtschaftskrise. Das Wort »Krise« scheint für eine so lange Periode unpassend. Es stellt sich die Frage, ob wir es nicht vielmehr mit einem Dauerzustand zu tun haben, in dem die Wirkungsweise des seit den 1970er Jahren praktizierten Neoliberalismus sich unverändert fortsetzt, ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen? Die Realität, die Ökonomie des Alltags spricht für die Kontinuitätsthese. Ein Organismus, der unverändert krank ist, befindet sich dem gemeinen Sprachverständnis nach nicht in der Krise. Vielmehr würden Ärzte von einem chronischen Leiden sprechen.

Damit wäre auch die These widerlegt, die ich seit Ausbruch der Krise vertreten habe, wonach sie »die spezifische Form, in der die kapitalistische Weltwirtschaft sich in den letzten 20 bis 30 Jahren entwickelt hat«, beende.1 Davon, daß die Finanz- und Wirtschaftskrise, die im August 200...

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