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19.03.2014 / Ansichten / Seite 8

Putins rote Linie

Rußland-Beitritt der Krim

Reinhard Lauterbach
An genau einem Punkt seiner Ansprache im Georgssaal des Kreml wurde Wladimir Putin emotional. »Rußland stand an einer Grenze, hinter die es nicht mehr zurückkonnte. Wenn man eine Feder bis zum Anschlag zusammendrückt, wird sie irgendwann mit derselben Gewalt auseinanderschnappen.« Der erste Satz knüpft an die Rhetorik Stalins im Großen Vaterländischen Krieg an: »Hinter euch ist Moskau« und »keinen Schritt zurück«. Der zweite sagt in der Metapher der Feder – die im entspannten Zustand zu nichts taugt – aus, daß die Ausdehnung des russischen Staatsgebiets um 26000 Quadratkilometer Krim mit zwei Millionen Menschen nicht das war, was Rußland eigentlich wollte. Aber, wie er sagte: Lieber haben wir die NATO-Marinen in Sewastopol zu Besuch, als daß wir sie in Sewastopol besuchen. Es ging um Stabilität im eigenen Vorfeld.

Im internationalen Teil war Putins Rede eine geradlinige und erweiterte Fortsetzung seines Auftritts auf der Münchener »Sicherheit...

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