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15.03.2014 / Geschichte / Seite 15

Maßlose Vernichtung

Vor 70 Jahren marschierte die Wehrmacht in Ungarn ein. Eine breite Masse Okkupierter ­übernahm die Judendeportation

Sándor Horváth
Am 19.März 1944 marschierte die deutsche Wehrmacht nach Ungarn ein. In dieser Entscheidung verknüpften sich, wie Christian Gerlach und Götz Aly in ihrem Buch »Das letzte Kapitel. Der Mord an den ungarischen Juden« gezeigt haben, mehrere Motive. Zwar betrachtete das Hitler-Regime den Krieg im Frühjahr 1944 noch keineswegs als verloren, doch andere realpolitisch denkende Politiker aus den verbündeten Staaten zweifelten immer mehr am deutschen Sieg. Der ungarische Ministerpräsident Miklós Kállay (1942–1944) hatte schon längere Zeit vor dem Einmarsch der Deutschen heimlich Kontakte zu den Westalliierten gesucht.

Er tat dies vor dem Hintergrund von Stalingrad und der desaströsen Niederlage und Vernichtung der ungarischen 2. Armee, die ab Sommer 1942 aus selbstverantwortetem Eifer – also ohne eine Aufforderung von Hitler – an der Seite der Wehrmacht und der italienischen 8. Armee an der Invasion gegen die Sowjetunion teilgenommen hatte. Hinzu...

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