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14.03.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Die »rote Flut«

Die Beschäftigten von Coca-Cola in Spanien kämpfen gegen Standortschließungen und Entlassungen

Wladek Flakin
Jeder vierte hat keine Arbeit, 500000 Haushalte sind ohne Einkommen, 350000 Wohnungen wurden zwangsgeräumt – die Wirtschaftskrise hat Spanien in eine soziale Katastrophe geführt. Dagegen entstehen zahlreiche Protestbewegungen – mittlerweile sind es so viele, daß sie sich durch die Farbe ihrer Bekleidung optisch voneinander absetzen.

Bei der Riesendemonstration in Madrid am 23. Februar auf der Puerta del Sol konnte man das Farbspiel bewundern, das die spanische Presse flugs in »Fluten« aufteilte: Die »weiße Flut« der Beschäftigten im Gesundheitswesen, die »grüne« gegen Kürzungen im Bildungswesen, die »orangefarbene« für soziale Gerechtigkeit und die »violette« gegen die Abschaffung des Abtreibungsrechts. Neben noch nicht farbkodierten Gruppen, etwa gegen Repression oder für Umweltschutz, gab es auch eine »rote Flut«: Die der Arbeiter von Coca-Cola, die mit roten Streikwesten gegen Standortschließungen und Entlassungen protestieren.

Coca-Cola ...



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