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11.03.2014 / Ausland / Seite 7

Uribe im Aufwind

Parlamentswahl in Kolumbien: Gegner des Friedensprozesses erstarken

André Scheer
Außer den Linken fühlen sich in Kolumbien nach der Parlamentswahl vom vergangenen Sonntag alle als Sieger. Staatschef Juan Manuel Santos jubelte, das Ergebnis sei »ein großer Tag« für die von seiner Sozialen Partei der Nationalen Einheit (PSUN bzw. Partido de la U) geführte Koalition. Es habe sich gezeigt, daß »die große Mehrheit der Kolumbianer den Frieden will«. Tatsächlich haben die Mitte-Rechts-Parteien PSUN, Liberale und Cambio Radical (Radikale Veränderung), die die derzeit in Havanna laufenden Verhandlungen mit der FARC-Guerilla unterstützen, zusammen ihre Mehrheit in beiden Parlamentskammern verteidigen können. Doch für die PSUN wird das Regieren schwieriger, und angesichts der am 25. Mai bevorstehenden Präsidentschaftswahl dürften bei ihr die Alarmglocken schrillen. Im Senat rutschte die Partei von 28 auf 21 Mandate ab, blieb aber immer noch stärkste Kraft. Im Gegensatz dazu mußte sie in der Abgeordnetenkammer elf Mandate abgeben und rutschte hin...

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