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07.03.2014 / Inland / Seite 2

»Wir wollen den Frauenkampftag repolitisieren«

Erste bundesweite Demo zum 8. März seit vielen Jahren am Sonnabend in Berlin. Ein Gespräch mit Josephine Michalke

Wladek Flakin
Josephine Michalke ist Studentin und ­aktiv im Bündnis Frauenkampftag

Seit 20 Jahren gab es zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, keine größere Veranstaltung in Berlin – doch am Samstag findet dort erstmals wieder eine bundesweite Demonstration statt. Wie ist sie zustande gekommen?

Der 8. März hat seine ursprünglich politische Bedeutung in der öffentlichen Wahrnehmung leider verloren. Feministische Themen bekamen in den vergangenen Jahren punktuell mediale Aufmerksamkeit, beispielsweise durch Pussy Riot oder die Slutwalks, doch es fehlte eine Vernetzung der unterschiedlichen feministischen Initiativen.

Wir fanden, daß es an der Zeit ist, die Kräfte zu bündeln und den 8. März als symbolischen Tag des Kampfes um Gleichberechtigung zu nutzen. Hierfür hat sich ein breites Bündnis aus mittlerweile über 70 Organisationen gefunden. Natürlich hoffen wir, daß da noch viel mehr Gruppen hinzukommen. Wir wollen den 8. März repolitisieren und für unsere F...


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