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28.02.2014 / Inland / Seite 4

Ein Jahr »Lampedusa in Hamburg«

Flüchtlingsgruppe hat viele Sympathisanten in der Hansestadt, aber kein Bleiberecht. Demonstration am Sonnabend

Florian Osuch
Bundesweit setzen sich Flüchtlinge für ihre Rechte ein und gehen in die Öffentlichkeit. Bekanntheit erlangten insbesondere das Protestcamp auf dem Berliner Oranienplatz oder der Kampf der Gruppe »Lampedusa in Hamburg«. Für diesen Sonnabend ist in der Hansestadt eine Demonstration angesetzt.

Ein Blick zurück auf die Odyssee der Hamburger Flüchtlinge: Vor über einem Jahr kamen einige hundert von ihnen an die Elbe. Als Schwarzafrikaner waren sie in Libyen verfolgt worden, weil man sie verdächtigte, den gestürzten Präsidenten Muammar Al-Ghaddafi unterstützt zu haben. Sie wagten die lebensgefährliche Flucht per Schiff übers Mittelmeer und landeten auf der italienischen Insel Lampedusa. Dort wurden sie zunächst notdürftig versorgt und dann von den Behörden weggeschickt. In Hamburg angekommen, organisierten sich die Geflüchteten. Sie forderten ein Bleiberecht für die gesamte Gruppe, unabhängig von einzelnen Asylverfahren. Zudem wollten sie ein Ende der ­NATO-Kr...

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