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26.02.2014 / Inland / Seite 8

»Wir registrieren die Anregungen im Stadtplan«

Initiativen führen Buch über Wohnungsleerstände. In Münster gibt es im früheren Finanzamt jetzt offizielle »Hauswächter«. Gespräch mit Jörg Rostek

Gitta Düperthal
Jörg Rostek ist Mitbegründer der »Leerstandsmelder-Initiative« Münster sowie Mitglied der Hochschulgruppe »Mehr Demokratie«

Kürzlich ist das Münsteraner Finanzamt umgezogen, der Behördenbau steht seither leer. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB) hat nun die etwa 3000 Quadratmeter für nur 184 Euro monatlich zur Nutzung an »Hauswächter« freigegeben – was ist das denn?

Wir finden, es ist ein interessanter Ansatz. Auch wenn das Land, dem das Finanzamt gehört, nicht ganz uneigennützig vorgeht. Die BLB hat die niederländische Agentur Camelot beauftragt, für diese Nutzung zu sorgen, damit das Haus während des Leerstandes nicht beschädigt wird. 18 Menschen könnten darin wohnen, heißt es in lokalen Presseberichten. Camelot stelle sie solange als »Hauswächter« ein, bis ein Käufer gefunden ist. Das Unternehmen betreue als Leerstandsverwalter mehr als 4000 Gebäude europaweit. Das hiesige Finanzamt sei dessen erster Auftrag in ...

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