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24.01.2014 / Ausland / Seite 7

»Yankees raus!«

Ecuador: US-Botschaft in Quito hält sich 50 Militärattachés. Präsident Correa fordert deren Abzug und das Ende der »Unterwanderung«

André Scheer
Ecuadors Präsident Rafael Correa will weniger US-Militärs in seinem Land haben. Bei einer Pressekonferenz beschwerte er sich am Mittwoch in Quito über die hohe Zahl von Angehörigen der nordamerikanischen Streitkräfte, die sich als Militärattachés der US-Botschaft in Ecuador aufhalten, und forderte deren sofortigen Abzug. »Es sind rund 50 Leute, wer kann so etwas rechtfertigen?« fragte Correa gegenüber Korrespondenten, die er in seinen Regierungssitz, den Palacio de Carondelet, eingeladen hatte. Die »ungewöhnliche Präsenz« ausländischer Uniformierter sei ein Zeichen fehlenden Respekts von Washington gegenüber Ecuador, kritisierte Correa. »Leider haben diese Leute alle Bereiche unterwandert, und am skandalösesten ist, daß ihnen dies völlig normal vorkam.« Die nordamerikanischen Offiziere hätten Flugzeuge des ecuadorianischen Militärs benutzt und zusammen mit ecuadorianischen Soldaten die Grenzregion zu den Nachbarländern inspiziert. Das habe man im vergange...

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