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23.01.2014 / Ausland / Seite 8

»Gespräche in Montreux sollten torpediert werden«

In der Schweiz hat die Friedenskonferenz zu Syrien begonnen. Folterbilder belasten das Gesprächsklima. Gespräch mit Heike Hänsel

Roland Zschächner
Heike Hänsel ist Bundestagsabgeordnete der Linkspartei

Am gestrigen Mittwoch hat in der Schweizer Stadt Montreux die Syrien-Friedenskonferenz begonnen. Sie haben gemeinsam mit anderen vor dem Tagungsort protestiert – wer waren Ihre Mitstreiter und wie ist die Aktion abgelaufen?

Ich war eine von ungefähr 50 Friedensaktivistinnen, die schon Anfang der Woche in Genf zu einer Konferenz zusammengekommen waren – Motto: »Frauen führen in den Frieden«. Veranstalter war u.a. Codepink, eine feministische Friedensorganisation aus den USA. Dabei waren auch die Friedensnobelpreisträgerinnen Mairead Maguire aus Irland und Shirin Ebadi aus dem Iran.

Unsere zentrale Forderung ist ein sofortiger Waffenstillstand für ­Syrien. Das ist die Bedingung für eine politische Lösung dieses Konfliktes. Die zweite Forderung ist, daß wir eine breite Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Gruppen, wie von Friedens- oder Frauenorganisationen an den Verhandlungen brauchen.

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