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20.01.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Ende der Verzögerung

Mit knapper Mehrheit entscheiden sich Vertreter der bewaffneten Gruppen in Syrien für die Teilnahme an Konferenz in Montreux und Genf

Karin Leukefeld
Nach langen Diskussionen hat sich die Syrische Nationale Koalition (Etilaf) am Wochenende zur Teilnahme an der Syrien-Konferenz (Genf II) bereit erklärt. 73 Mitglieder des 120 Personen umfassenden Gremiums nahmen an der Debatte und Abstimmung in Istanbul teil. 58 Personen stimmten für die Teilnahme, 14 dagegen. Es sei »eine schwierige Abstimmung« gewesen, sagte der leitende Pressesprecher der Koali­tion, Khaled Saleh, vor Journalisten in Istanbul. Der Genf-II-Prozeß sei »ein politischer und medialer Kampf, und wir müssen ihn neben dem Kampf am Boden ausfechten«.

Die Nationale Koalition hatte eine Entscheidung über ihre Teilnahme an den Gesprächen, die von den USA und Rußland unter dem Dach der UNO zunächst in Montreux (Schweiz) eröffnet und dann in Genf fortgesetzt werden sollen, seit Monaten verschleppt. Erst als vor einer Woche die USA und Großbritannien mit einem Ende ihrer Unterstützung gedroht hatten, sollte die Koalition an den Gesprächen nicht tei...

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