Der Schwarze Kanal
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20.01.2014 / Inland / Seite 5

Zurück in die Vergangenheit

Ehemaliger NPD-Parteichef führt Liste der neofaschistischen Partei zu Wahlen für Europäisches Parlament an

Markus Bernhardt
Die neofaschistische NPD zieht mit ihrem ehemaligen Vorsitzenden Udo Voigt in den EU-Wahlkampf. Der 61jährige, der die NPD von 1996 bis 2011 als Bundesvorsitzender angeführt hatte, setzte sich am späten Samstag abend auf einem Parteitag im etwa 20 Kilometer von Erfurt entfernten Kirchheim mit 93 zu 71 Delegiertenstimmen gegen den Mitbewerber Udo Pastörs durch.

Pastörs, der bereits Fraktionschef der neofaschistischen Partei im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern ist und derzeit als Nachfolger des aus der NPD ausgetretenen ehemaligen Parteichefs Holger Apfel fungiert, verzichtete nach seiner Niederlage auf die Kandidatur für einen anderen Listenplatz.

Der Parteitag der NPD, der unter dem Motto »Festung Europa schaffen – Asylflut stoppen« stand, fand weitgehend abgeschirmt von der Öffentlichkeit statt. Einzig vor dem Privatgrundstück, auf dem die Neonazis ihre Tagung durchführten, versammelten sich etwas mehr als 200 Bürger, um gegen den braunen Spuk ...



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