Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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13.01.2014 / Ausland / Seite 7

Tod eines Kriegers

Israels Exregierungschef Ariel Scharon gestorben. In Erinnerung bleibt er als Verantwortlicher der Massaker von Sabra und Schatila

Knut Mellenthin
Ariel Scharon ist tot. Der frühere israelische Regierungschef starb am Samstag im Alter von 85 Jahren in einem Krankenhaus bei Tel Aviv. Seit einem schweren Schlaganfall am 4. Januar 2006 war sein Körper nur noch künstlich am Leben erhalten worden. Scharons Name ist untrennbar mit dem Massaker von Sabra und Schatila verbunden. Dort hatten libanesische Faschisten im September 1982 unter dem Schutz der israelischen Streitkräfte in einer zweitägigen Orgie sadistischer Gewalt zwischen 1300 und 3000 palästinensische Frauen, Kinder und Männer abgeschlachtet.

Scharon, 1928 im damals noch britischen Palästina geborener Sohn weißrussischer Einwanderer, schloß sich schon als Kind der zionistischen Jugendbewegung an, wurde mit 14 Mitglied einer paramilitärischen Organisation und im Herbst 1947 mit 19 Jahren Soldat. Der erste israelisch-arabische Krieg, der nach offizieller zionistischer Geschichtsschreibung erst nach der Staatsgründung im Mai 1948 begann, wurde in ...

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