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02.01.2014 / Ansichten / Seite 8

Keine Rechtfertigung

Ost-Verkäuferinnen weiter diskriminiert

Daniel Behruzi
Es ist im Grunde unfaßbar. Fast ein Vierteljahrhundert ist seit der Übernahme der DDR durch den BRD-Kapitalismus vergangen. Und immer noch kämpfen die Gewerkschaften – wie aktuell im Berlin-Brandenburger Einzelhandel – um gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Verkäuferinnen in Friedrichshain verdienen weiterhin substantiell weniger als ihre Kolleginnen in Kreuzberg – und sie müssen pro Woche eine Stunde länger arbeiten. Das blieb von all den Versprechungen, mit denen die Menschen in Ostdeutschland seinerzeit geködert wurden. Sie mußten lernen: Die Kapitalisten geben nichts freiwillig, alles muß ihnen in harten Kämpfen abgerungen werden.

Im Einzelhandel sind die Voraussetzungen hierfür schwierig. Die Vielzahl prekärer Arbeitsverhältnisse macht es den Gewerkschaften schwer, sich gegen die geballte ökonomische Macht der Konzerne durchzusetzen. Dennoch haben die vergangenen Monate gezeigt: Auch hier sind erfolgreiche Streiks möglich. Ver.di hat...

Artikel-Länge: 3115 Zeichen

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