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02.01.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Erfolgreicher Ausstand

Streik bei Südkoreas Bahnbeschäftigten beendet. Gewerkschaft erhielt Zusage: Betrieb soll auch in Teilbereichen nicht privatisiert werden

Wolfgang Pomrehn
Die Gewerkschaft der staatlichen südkoreanischen Eisenbahngesellschaft Korail hat einem Ende ihres mehr als dreiwöchigen Streiks zugestimmt. Ab Dienstag sollten Tausende von Streikenden wieder an die Arbeit zurückkehren, hatte der Vorsitzende der Eisenbahnarbeiterorganisition Korean Railway Workers’ Union (KRWU) Kim Myung Hwan am Montag in Seoul angekündigt. Hintergrund für die Entscheidung ist eine Vereinbarung der Gewerkschaft mit den beiden größten politischen Parteien des Landes, einen parlamentarischen »Unterausschuß für die Entwicklung der Eisenbahnindustrie« einzurichten, berichtete die Nachrichtenagentur dpa am Montag. Geplante Privatisierungen seien angeblich vom Tisch.

In Südkorea hatten sich die Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und der Gewerkschaft der Eisenbahner in den zurückliegenden Wochen zugespitzt. Im Kern ging und geht es bei der Auseinandersetzung um den Einstieg in die Privatisierung, die von den Arbeitern vehement a...

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