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06.12.2013 / Inland / Seite 2

»Starbucks rechnet sich seit Jahren arm«

ATTAC geht am Samstag bundesweit gegen Steuertricksereien der Kaffeehauskette vor. Ein Gespräch mit Jutta Sundermann

Gitta Düperthal
Jutta Sundermann ist Sprecherin des ATTAC-Koordinierungskreises

Am Samstag wird es Aktionen vor deutschen Starbucks-Filialen geben: Das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC will Tausende »Wutscheine« gegen Steuertrickserei verteilen. Was ist darunter zu verstehen, und womit hat die Kaffeehauskette das verdient?

Unsere Wutscheine sehen ähnlich wie Gutscheine aus, die Unternehmen zu Werbezwecken verschenken. Auf der Vorderseite ist ein Muffin abgebildet und steht die Frage: Hätten Sie Lust auf einen heißen Kaffee oder einen Muffin? Sieht man genauer hin, ist zu erkennen, daß man bei Starbucks nichts geschenkt bekommt: Der multinationale Konzern ist auf das Gegenteil spezialisiert. Seit Jahren schafft er es, sich in Deutschland so arm zu rechnen, daß er keinen Euro Steuern auf seinen Gewinn zahlt. Deshalb werden Aktivisten am Samstag auf diese Weise unter anderem vor den Filialen in Berlin, Bremen, Braunschweig, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, H...

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