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05.12.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Milliarden-Strafen wegen Zinsmanipulation

EU verhängt Bußgelder. Die Deutsche Bank muß 725 Millionen Euro zahlen

Im Skandal um die Manipulation international bedeutsamer Zinssätze hat die EU eine Rekordstrafe gegen acht internationale Großbanken verhängt. Die Finanzinstitute müssen insgesamt 1,71 Milliarden Euro für Kartellabsprachen untereinander zahlen, wie die Europäische Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Allein auf die Deutsche Bank entfalle ein Bußgeld von rund 725 Millionen Euro.

Bei dem Skandal, der im Sommer vergangenen Jahres aufgeflogen war, geht es um die internationalen Referenzsätze Libor und Euribor. Der Libor ist der Zinssatz, zu dem sich Banken am Finanzplatz London untereinander Geld leihen. Der Euribor ist ein Zinssatz für Geldgeschäfte in der Währung Euro.

Die Geldbußen ergingen nach Angaben der EU-Kommission für Absprachen unter den Banken, die sich auf Finanzprodukte auswi...



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