03.12.2013 / Inland / Seite 2

»Ein dickeres Lob gibt es gar nicht«

Die »NachDenkSeiten« werden zehn Jahre alt. Enorme Resonanz bei Linken und Kabarettisten. Gespräch mit Albrecht Müller

Gitta Düperthal
Albrecht Müller ist Diplom-Volkswirt und Mitbegründer der »NachDenkSeiten«. Er war ab 1973 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt

Vor zehn Jahren erschienen erstmals die »NachDenkSeiten«, eine sich als Gegenöffentlichkeit verstehende Informationsquelle im Internet. Zum Geburtstag haben Sie viel Lob erhalten – was hat Sie am meisten gefreut?

Beispielsweise die Äußerungen von Georg Schramm: Er sagt, unter Kabarettisten sei es üblich geworden, sich gegenseitig auf Beiträge der NachDenkSeiten hinzuweisen und sie als Quelle zu nutzen. Ein dickeres Lob gibt es gar nicht, als daß wir das deutsche Kabarett mit unseren Informationen befruchten. Vor allem wird aber unsere politische Breite sichtbar: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel liest »NachDenkSeiten«, genau wie der Grüne Jürgen Trittin, aber auch konservative CDU-Leute von verschiedenen Flügeln wie Norbert Blüm oder Jürgen Todenhöfer. FAZ-Herausgeber Frank S...

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