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23.11.2013 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Nicht mehr euer Zuhause

Im Juni sollte Familie Balázs in Budapest zwangsgeräumt werden. Ein Schicksal, das vielen Ungarn mit »Fremdwährungskrediten« droht

Andrea Krizsai und Klaus Fischer
Es begann mit einem scheinbar günstigen Angebot. Wie viele andere Ungarn nahm Familie Balázs 2005 fünf Millionen Forint (zirka 17000 Euro) als sogenannten Fremdwährungskredit bei einer Budapester Bank auf. In Schweizer Franken. Der erste Schock kam sofort – die ausgezahlte Summe belief sich auf umgerechnet nur 3,4 Millionen Forint.

Dies reichte nicht für eine neue Wohnung der Tochter. Aber den Kredit hatte die Familie am Halse. Und es kam noch schlimmer: Mariann Balázs (ungarisch Balázsné) verlor ihren Job. Nur mit dem Verdienst des Mannes konnte das Darlehen nicht abgezahlt werden. Wieder nahte »Hilfe«: Eine andere Bank bot eine Umschuldung an – zu ihren Konditionen. Dazu gehörte, daß die Familie ihr Wohnhaus (laut Gutachten 19 Millionen Forint wert) als Sicherheit zur Verfügung stellen mußte. Neun Mil...

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