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16.11.2013 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Der schwarze Kanal: Imperialer Liberalismus

Werner Pirker
Das von Stefan Liebich und Gerry Woop herausgegebene und mit einem Vorwort von Gregor Gysi versehene Buch »Linke Außenpolitik. Reformperspektiven« stellt die Friedenspolitik der Linkspartei unter einem neuen Blickwinkel dar: als Friedensschluß mit dem Imperialismus. An dieser Sichtweise dürfte es wohl auch liegen, daß die Kovorsitzende der Partei Die Linke, Katja Kipping, die NATO nicht als ein aggressives Militärbündnis, sondern als »nordatlantische Sicherheitsarchitektur« wahrnimmt.

Und so sieht das auch die stellvertretende Direktorin des Zentrums für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS), Gabriele Kickut, die in ihrem vom Neuen Deutschland am 11. November wiedergegebenen Buchbeitrag die USA als unverzichtbaren Baustein des westlichen Friedensbollwerkes zu würdigen weiß. Die vom westlichen Hegemonialkartell weitgehend vorgegebene Weltordnung wird von der Autorin als legitim vorausgesetzt. Auch wenn sie das so ...

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