04.11.2013 / Inland / Seite 8

»Die Situation ist wirklich dramatisch«

Bundesweit fehlen Tausende Wohnungen für Studienanfänger. Die Regierung verspricht Placebos. Ein Gespräch mit Kerstin Wolter

Ralf Wurzbacher
Kerstin Wolter ist Bundesgeschäftsführerin beim Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverband Die Linke.SDS

Vom heutigen Montag bis Freitag steigen in ganz Deutschland die sogenannten Mietenaktionstage des Bündnisses »Studis gegen Wohnungsnot«. Was wollen Sie erreichen?

Die Wohnungsnot unter Studierenden nimmt Jahr für Jahr zu. Zu Semesterbeginn wird das immer am deutlichsten. Dann strömen Tausende Erstsemester in die Hochschulstädte und machen sich auf die Suche nach einer Wohnung. Aber günstiger Wohnraum wird immer mehr zur Mangelware, und es gibt viel zu wenige Plätze in den Studentenwohnheimen. Wir wollen in dieser Woche auf diesen Mißstand aufmerksam machen und unsere Forderungen nach einem Wohnheimausbau und einer Mietpreisbremse in die Öffentlichkeit tragen.

Wie ernst ist die Lage drei Wochen nach Semesterbeginn?

Die Situation ist für viele Studierende wirklich dramatisch. Viele sind Anfang November noch auf Wohnungssuche. Wer bei Freunden auf d...

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